Mit funktionellem Training den Alltag besser bewältigen
11. Februar 2010 - 14:39 UhrEs gibt verschiedene Gründe, warum jemand mit Krafttraining beginnt. Die einen wollen Ihren Körper trainieren oder einfach nur Ihr Körperfett verbrennen und andere wiederum werden zu Bodybuildern. Da ist es nicht verwunderlich, dass bei dem Begriff Kraftsport viele als erstes an Bodybuilder denken, die den größten Teil des Tages damit verbringen ihre Muskeln zu trainieren und herauszuarbeiten. Dabei spielt Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Schnelligkeit kaum eine Rolle.
Funktionelles Training hingegen hilft einer Person die Bewegungsabläufe des Alltags zu trainieren. Man wird stärker, so dass das Heben großer Lasten (Einkäufe, Kinder heben, etc.) leichter fällt. Im Gegensatz zum Bodybuilding, wo die einzelnen Muskeln isoliert trainiert werden, konzentriert man sich beim funktionellen Training auf Bewegungsabläufe, wie Sie im Alltag vorkommen. Das heißt, dass nicht ein einzelner Muskel, sondern viele verschiedene Muskeln gleichzeitig trainiert werden.
Kein Training an Maschinen
Wer nun mit funktionellem Training beginnen möchte, sollte die verschiedenen Geräte und Maschinen im Fitnessstudio bei Seite lassen und sich auf die Verwendung von freien Gewichten, Gymnastikbällen und Medizinbällen konzentrieren. Maschinen schränken Sie in der Bewegung ein, daher sind freie Gewicht besser. Hanteln sind dabei eine gut Wahl für Gewichte, die Sie in Kombination mit Übungen, wie Kniebeuge, Ausfallschritte oder Schulterpressen, verwenden können.
Die Vorteile von funktionellem Training
Durch die Beanspruchung mehrerer Muskelgruppen beim Training kommt es zu einer erhöhten Herzfrequenz und somit zu einem höheren Kalorienverbrauch. Darüber hinaus wird die Beweglichkeit und Ausdauer, sowie die Core-Muskulatur trainiert. Die Core-Muskulatur (Rücken-, Bauch- und Hüftmuskulatur) hilft bei der Stabilisierung und trägt zur Verbesserung der Haltung bei.
